Donnerstag, 14. Juni 2018

Gut Ding will Weile haben

Oder „How to make a Wäscheklammerbeutel sexy“


Am 27. April hat Finja mir ein Bild von einem typischen Wäscheklammerbeutel in – dezent ausgedrückt – echt nicht so super schönem Stoff  geschickt.
Format, Farbe, Muster, alles bisschen altbacken.

Mit dem Bild kam „Carooo du bist doch eine super Näherin,
kannst du mir so einen Wäschebeutel in hübsch nähen?“.
Bezüglich der Form konnte der neue Beutel rund, eckig, wie auch immer werden
und in der Farbe hat sie sich etwas mit Silber gewünscht.
Das Gute war, Finja brauchte den Beutel nicht sofort oder übermorgen,
sondern wenn ich mal Zeit und Lust habe.

An sich klingt ein „Wäscheklammerbeutel“ nicht schwer zu nähen,
aber aufgrund ihres vorherigen Beutels in Form des Kleides hatte ich eine kleine Kreativitätsblockade. Ich habe mir Inspirationen von anderen Beuteln auf Pinterest geholt,
mit Mama geredet, meine Stoffe durchgeguckt, aber der Blitz schlug irgendwie lange Zeit nicht ein. Und wenn ich eins in den letzten Jahren gelernt habe, ist es:
„Nähe NIEMALS, wenn dir nicht danach ist“.
Denn dann geht immer irgendetwas schief: man vernäht oder verschneidet sich, die Spule klemmt, man pickst sich mit den Nadeln ständig in die Finger, man verbrennt mein Bügeln den Stoff oder oder oder. Die Liste ist lang ;-)

Letzte Woche Montag, also fast 1,5 Monate später, hatte ich dann nochmal in meinen Pinterest-DIY-Ordner geguckt und mich endlich für eine schöne und simple Idee entschieden,
die Finja sogar noch besser fand :)
Dann habe ich mir noch das GO bezüglich der Stoffauswahl geben lassen und genäht.
So entstand recht easy der schicke und fast elegante Büddel aus grauem Wildleder-Imitat, mattsilbernen Wendepailletten und dem süßen Ankerstoff.


Das ganze wird mit zwei Snaps am Wäscheständer oder Kleiderbügel befestigt.
Um bei nicht-Benutzung die Öffnung zu schmälern,
habe ich noch einen kleinen Druckknopf zum Verschließen eingenäht.
Fast zu schade, um am Wäscheständer zu hängen, aber das Gute ist ja,
dass die wenigsten Menschen einen separaten Wäscheraum haben,
sondern der Büddel das Wohnzimmer oder den Balkon zieren darf hihi

Wie bei Finja letzte Woche auf dem Balkon:

Und wo verstaut eure Wäscheklammern? Im Minikleid am Bügel, in einem Korb oder gar nicht?
Wer gern so einen Büddel wie Finja (nur mit anderen Stoffen, denn der Ankerstoff ist alle)
haben mag, schreibt mir gern!

Habt einen schönen Donnerstag, eure Caro xx

Folgt mir auch auf facebook, instagram und bloglovin'. Danke für Eure Unterstützung :)

Freitag, 30. März 2018

Flamingo-Party!

Hää, an Ostern kommt doch der Osterhase und keine Flamingos?!
Aber da hier in Norddeutschland eh alles ein bisschen verrückt spielt (es hätte auch kurz vor Weihnachten sein können mit dem Schnee), tut das nichts zur Sache :)

Und sowieso ... "wieso eigentlich Flamingos, ich sehe nur Wassermelonen!" mögen jetzt einige von euch denken. Stimmt! Ein bisschen Geduld und wir kommen ganz schell zu vielen süßen Flamingos.

Der Grund für die neue Kosmetiktasche, obwohl ich ja schon tausende habe, war,
dass ich genervt von meiner Badezimmerordnung war.
Es stand alles einzeln auf der Ablagefläche vorm Spiegel
und da ich kein Experte im Ordnung halten bin (trotz Jungfrau als Sternzeichen),
wollte ich etwas haben, wo ich alles reinstellen und unsichtbar machen kann.
Und bei Bedarf einfach "ziiiiippp" zu machen
und alles notwendige für die Badezimmerroutine ist all-in-one ready to travel!

Die Stoffauswahl fiel mir tatsächlich sehr schwer. Das hat am längsten gedauert.
Ich habe erst mit meinem Weltkartenstoff geliebäugelt, hatte aber nichts gescheites für innen.
Und meinen Innenstoffauswahl war aufgrund meines Vorhabens,
mit Wachsstoff zu arbeiten, sehr begrenzt.
7 Mal hin und her überlegt kam ich zu dieser wundervollen Entscheidung:
Wassermelonen, roségold und Flamingos - I LOVE!!!!

Genäht habe ich mal wieder ohne Zuschnitt.
Ich hatte ja meinen Reißverschluss als Längenvorgabe
und im Rest bin ich zumindest bei Kosmetiktaschen schon super routiniert.
Genauso bei den Innenfächern habe ich einfach mal drauf los genäht.
Das mag ich am liebsten ... vor allem, wenn es dann praktisch auch noch zu funktioniert wie theoretisch geplant :D
Ich habe zwei verschiedene Innenfächer gemacht.
Eine kleine Tasche für Haarspangen, Zopfbänder und so 'nen Kleinkram
und die andere ist schwer zu erklären, schaut einfach selbst :D
Also los, Bilder scrollen und staunen hihi!

Hier habe ich meine Cremes und so hineingestellt. Passt einwandfrei - auch ohne vorheriges Abmessen :D

Platziert im Badezimmer sieht der Spaß so aus:

Ich freu mich schon auf meine nächste Reise, wenn ich einfach nur den Reißverschluss zu machen muss und ALLES gepackt habe. Zumindest meine Badezimmerutensilien :)

HAPPY LONG WEEKEND!
Genießt die freien Tage und heute sogar den Sonnenschein - whoooop! :D
Eure Caro xx

Folgt mir auch auf facebook, instagram und bloglovin'. Danke für Eure Unterstützung :)

Montag, 12. Februar 2018

Ooommmmmmmmmm

Wie manch einer vielleicht mitbekommen hat, war ich knappe 4 Wochen in Thailand unterwegs.
Nach der Bachelorarbeit wollte ich nochmal was erleben und ganz viele Eindrücke sammeln,
aber dass ich so einen Sinneswandel erleben durfte, hätte ich NIE gedacht.

In meiner zweiten Woche war ich eine Woche lang in einem Yoga Retreat in Chiang Mai.
Seit Crossfit fand ich auch Yoga gar nicht mal mehr so blöd,
weil es ein wichtiger Bestandteil vieler, wenn nicht sogar aller Übungen im Crossfit, ist.
Aus Interesse und Spaß habe ich mich dann für den Yoga Retreat "Suan Sati" im Norden Thailands
entschieden und durfte die wohl beste und wertvollste Woche meines Lebens erleben.

Neben zwei mal knapp 2 Stunden Meditation und Yoga am Tag, Digital Detox, veganer Ernährung und Gesprächen mit ganz vielen interessanten jungen Menschen habe ich so viel über mich und meiner Weltanschauung erfahren, dass ich besonders das Yoga und die pflanzenorientierte Ernährung in meinen Alltag integrieren wollte und auch habe.

Seitdem ich wieder daheim bin (seit guten 2 Wochen),
habe ich so viele kreative Ideen in meinem Kopf,
dass es mir fast schwer fällt, auch nur eine davon umzusetzen.
Ich kann mich nicht entscheiden, was ich zuerst machen möchte ... ich weiß, Luxusprobleme!
Eine der Ideen war ein neuer Büddel; rosa, altgold und praktisch sollte er werden.

Ich habe lange überlegt, was ich als Highlight auf die Außentasche haben möchte.
Wieder das Zeichen der "Heiligtümer des Todes" von Harry Potter?
Ein Herz? "live. love. laugh."?
Doppelte Designs will ich in meinem Besitz vermeiden
und irgendwie schien mir alles unpassend/langweilig/blabla
Frei nach dem Motto "was länge währt, wird gut" kam mir endlich die perfekte Idee:

Die Silbe "Om", in der Devanagari-Schrift "ॐ", ist bei Hindus, Jainas und Buddhisten heilig
und bezeichnet die Gegenwart des Absoluten.
Mich soll es daran erinnern, im "hier und jetzt" zu leben und nicht,
wie ich des Öfteren dazu neige, an die Vergangenheit oder an die Zukunft zu denken
und so die Gegenwart etwas außer acht lasse.

Und das ist das wundervolle Stück <3

Genäht ist er wie jeder andere Büddel auch.
Die kleinen Pailletten habe ich einzeln per Hand aufgelegt und dann festgebügelt.
Sofern sie richtig erhitzt worden sind, halten sie einwandfrei :-)

Zum ersten Mal habe ich meinen ""-Büddel letzten Freitag ausgeführt.
Elisa und ich waren nach unserem Burger-Lunch noch an der Alster etwas spazieren <3
Stolz wie Bolle oder "tadaaaaa, dämlich gucken kann'se imma noch"
In diesem Sinne wünsche ich euch einen entspannten Start in die neue Woche!
Fühlt euch gedrückt! Eure Caro xx

Folgt mir auch auf facebook, instagram und bloglovin'. Danke für Eure Unterstützung :)
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Für andere Blogger :)